Liebe Stadtkinder!

Hier mal die Basics:
Ein Maler malt und lernt von Gemälden.
Ein Schriftsteller schreibt und lernt von Büchern.
Ein Musiker macht Musik und lernt von Musik.
Ein Architekt zeichnet Räume und lernt von Räumen.

Es ist wahrscheinlich, dass wir Architekten am meisten vom Reisen und Spazieren lernen. Denn nur die Realität bietet uns das gesamte Spektrum vom Leben. Und dafür, für das Leben, arbeiten wir schlussendlich. Die Theorien sind höchstens halb so viel wert! Deshalb begeben wir uns, im Sinne der guten, alten Situationisten, auf eine „Dérive“, ein Stadtspaziergang und Streifzug. Es gibt kein Programm und kein Ziel, sondern wir entscheiden vor Ort, was interessant ist. Wir werden Lebensräume aufspüren und neugierige Wege gehen. Man kann sich in unbekannte Situationen versetzten oder gar spontane Aktionen starten!

Für die vierte Dérive gehen wir nächsten Samstag (31.5.) nach Schlieren! Raus aus der alten Stadt, rein in die wilde Agglo! Das Motto ist DO IT YOURSELF: In der Agglo kann jeder noch basteln und murksen wie er will… Ein Wind von Freiheit weht über die Autobahn direkt in die Hüsli und Wohnblocks! Gut und schlecht, schön und hässlich, sind dabei etwas lockerer zu beurteilen.

Wir sehen uns am Samstag um 15:00 Uhr beim Bahnhof Schlieren! Gegen Abend werden wir irgendwo grillieren und ein Ghettoblaster sorgt für die richtige Stimmung.

Prost,

Lukas (l.huesser@gmail.com)

[Das Poster ist von Atlas Studio]

 

 

 

 

 

 

 

Dérive Winterthur

Ein zweites Mal begeben wir uns auf einen urbanen Streifzug!
Diese Dérive behandelt Winterthur. Das heisst, wir schauen uns alles an! Alles und nichts, denn wir haben kein konkretes Ziel. Wir tauchen ein in den Alltag und lassen uns vom Interesse treiben. Von einer Situation zur Nächsten bis spät in die Nacht. Denn alles ist wichtig, überall leben Menschen und überall steht Architektur. So werden wir überraschende Orte finden, gerade weil wir uns auf kein Ziel konzentrieren. Wir sind die urbanen Inspektoren/innen und Rekruten/innen. Wir lernen von alltäglichen Orten und werden auch ein paar Architekturklassiker besuchen. Da einige von uns die Stadt bestens kennen, können die noch spontane Führungen beitragen oder ihre geheimen Lieblingsorte verraten.

Wir treffen uns am Samstag 29.9. um 15:00 auf dem Bahnhofsplatz. Das Wetter ist das Wetter ist das Wetter.
Ab da ist alles offen / open end / up to you / dérrrrrrrive

 

Dérive Badenerstrasse

Die längste und lauteste Strasse Zürichs!
Im Sinne der Situationisten veranstaltet die Ambitus Initiative eine Dérive entlang der Badenerstrasse. Wir beginnen ganz aussen beim Farbhof und lassen uns in die Stadt hineintreiben. Dabei wollen wir die Vielfalt der Architektur und Stimmungen erforschen. Jede und jeder ist willkommen!

Mobiler Salon IV: Rudolf Steiner am 10.03.2012

———— TAGESPROGRAMM ————

1) 0834-1004 per ÖV von Zürich nach Weil am Rhein in das VITRA DESIGN MUSEUM zur AUSSTELLUNG ‘RUDOLF STEINER – DIE ALCHEMIE DES ALLTAGS’ – Langschläfer können aber auch direkt nach Dornach kommen.

2) 1217-1322 per ÖV von Weil am Rhein nach DORNACH, hier gibt es von Frau Ester Gerster von 1330-1500 EINE FÜHRUNG DURCH DAS GOETHEANUM. Dies kostet 15 Franken pro Person.

3) Im Anschluss macht Frau Jolanthe Kugler für uns von 1530-1730 EINE FÜHRUNG DURCH DIE KOLONIE, dabei handelt es sich um 170 Architekturen von 1914 bis heute. Frau Kugler ist Kunsthistorikerin an der Fachhochschule Nordwestschweiz, ist selbst in der Kolonie aufgewachsen und hat letztes Jahr den ersten Architekturführer zum Goetheanumhügel herausgegeben. Sie ist so nett und macht diese Führung gratis, weshalb wir sie nachher in Basel zum gemeinsam Abendessen einladen.